Mittlerweile ist Lukas Nürnberger schon 3 Monate in Neuseeland mit seinem Longboard unterwegs.
Hier ein kleines Video von einem Rawrun durch die nächtlichen Strassen Wellingtons.
Mittlerweile ist Lukas Nürnberger schon 3 Monate in Neuseeland mit seinem Longboard unterwegs.
Hier ein kleines Video von einem Rawrun durch die nächtlichen Strassen Wellingtons.
Streusplitt wird überbewertet.
Wer sich Sorgen macht, weil momentan noch etwas Streusplit auf Strassen und Gehwegen liegt, sollte sich das
Longboard – Video mit Patrick Switzer anschauen.
Dem ein oder anderen habe ich den „master of ceremonies“ von BUDDYBUDDY schon unter die Nase gehalten.
Seit Mitte Dezember steht eines dieser im Augenblick noch sehr raren Boards bei uns im Shop. Beim emcee wird
zum erstenmal die von BUDDYBUDDY entwickelte AnchorCoreTechnology® bei einem in Serie gefertigten Snow-
board angewendet. Die Entwickler verzichten komplett auf Carbon – oder Kevlarfasern. Statt dessen gehen sie
einen im Snowboardbau absolut einzigartigen Weg. Durch die Löcher im Holzkern vernähen sie Ober- und Unter-
gurt und erzeugen dadurch in den Fasergurten eine Zugspannung. Ein perfekt ausgerichtetes Ankerbild spannt das
Deck torsional so vor, dass ein optimales Gefühl zwischen Biegeflex und Dynamik bereitgestellt wird. Die enorme
Reduzierung von Schwingungen sowie die physikalische Belastbarkeit dieser Technik erbrachte bei Messungen im
Prüflabor Bestwerte für Dynamik, Dämpfung und Haltbarkeit.
Jedoch ist kein Prüflabor so gnadenlos, wie die Realität. Darum haben wir vom emcee 159 ein Testboard im Shop.
Die Regenfälle am vergangenen Wochenende haben der Schneedecke am Glasberglift so zugesetzt, dass
der Liftbetrieb vorübergehend eingestellt werden musste. Momentan laufen die Schneekanonen.
Ob es bis zum kommenden Wochenende für eine befahrbare Piste reicht ist noch nicht sicher.
Darum sagen wir unseren World Snowboard Day – Event am 18. Januar 2015 endgültig ab.
Einen weiteren Ersatztermin gibt es nicht. Wir haben den Event ja bereits vom 21. Dezember 2014 wegen
Schneemangels auf den 18. Januar verschieben müssen.
Auch wenn am Glasberglift momentan nichts geht, es gibt in unserer Region einige Lifte, die laufen:
In Betrieb sind: Skilift Prediktstuhl, Skilift Langfurth, Skilift Eck, Skilift Riedlstein, der Forsthauslift am
Geisskopf und das Skizentrum Mitterdorf. Am Arber sind alle Pisten bis auf die Liftschneise, Osthang und
Osthangverlängerung geöffnet.
Bis jetzt war die Oberpfalz hauptsächlich für die alljährliche Oberpfälzer Witzemeisterschaft bekannt. Doch die
Oberpfälzer können nicht nur Witze erzählen. Sie können auch Longboarden. Ziemlich schnell noch dazu. Und
die passenden Berge haben sie auch noch. Beneidenswert!
Talwärts – Teamrider Lukas Nürnberger aus Furth im Wald zeigt euch im Video einen seiner Homespots.
Und ohne Witz jetzt – da geht`s ganz schön runter.
Die Welt springt bs switch triple corks und der Tourismusverband Ostbayern wirbt in seinem Winterjournal 2015
(nicht 1995) mit einem Snowboarderfoto auf dem ein straight jump über einen 40 cm Kicker zu sehen ist.
Mit solchen Aktionen zementiert man geradezu das Image vom rückständigen Bayerischen Wald. Aber wahrscheinlich
muß man froh sein, daß die Marketing – Spezialisten vom TVO für die übrigen „Winterwunderland“ – Fotos keine
Bilder verwendet haben, auf denen im Hintergrund noch ein Mammut vorbeiläuft.
Beim Blick aus dem Fenster kann man es zwar kaum glauben, aber der Winter kommt. Darum wird`s Zeit etwas
Snowboardstuff zu posten. Die DRAKE RELOAD, eine feine Bindung! Passend zu den Temperaturen garniert mit etwas
Ananas. Wohl bekomm`s.
Die RELOAD ist eine sehr gute Bindung. Leicht, durchdacht und sehr robust. Mit einem Preis von € 190,00 schon
fast unverschämt günstig. Auch wenn die Ananas nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehört.
Wir haben die Drake Relaod in allen Farben in Größen im Shop.
Falls sich jemand fragen sollte, was das für ein Board ist, das im Video zu sehen ist. Es ist das DRAKE GUERILLA.
Gibt`s in 154. Ist ein Freerider. Kostet € 370,00. Und steht seit Freitag bei uns im Schaufenster.
Keep on Pushing – ein Skateboardvideo ohne Megatricks, ohne bescheuerte Skateboarder – Attitüde.
Nur Pushen – pur, dynamisch und ästhetisch. Dieser kurze Skateboardfilm von Ricki Bedenbaugh zeigt
auf eindrucksvolle Weise um was es beim Skaten wirklich geht – den Spaß an der Bewegung.
Die Wetterfrösche prophezeien für die nächsten 14 Tage einen wunderschönen Herbst, mit Temperaturen bis zu
20 Grad. Gerade richtig um die Longboardsaison mit ein paar Freerides oder einer Dancing – Session ausklingen
zu lassen.
2014 war für den Shop ein sehr erfolgreiches, aber auch ein sehr spannendes Jahr. Das Talwärts – Longboardteam
hat am Fairytail, am Iberg, am Almabtrieb und am KNK – Freeride in Slowenien teilgenommen. Das herausragend-
ste Ereignis war mit Sicherheit der 6. Platz von Christoph Lipp beim Almabtrieb 2014. In seinem ersten Longboard-
rennen hat sich Christoph bis ins Halbfinal durchgekämpft. Und das bei einem IDF Worldcup – Rennen.
Aber auch ohne Stockerlplatz hat jeder Freeride, jedes Rennen den Shop ein großes Stück nach vorne gebracht.
Christoph, Markus und Lukas kamen jedesmal mit so vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Wissen zurück,
dass ich teilweise gar nicht mehr mitkam alles im Shop umsetzen.
Die letzen 6 Monate haben den Shop mehr verändert, als die letzen 6 Jahre. Und die großen Veränderungen stehen
ja noch bevor.
Danke Jungs für euer Engagement!
The future is bright? Für NIKE SNOW nicht mehr. Nike hat heute in einer Presserklärung bekannt gegeben, daß mit Ende der Wintersaison 2014/15 die NIKE SNOW vom Markt genommen wird.
Ausgeleuchtet hat es sich dann auch für ein Produkt, wie den Softboot NIKE LunarENDOR. Ein stinknormaler Softboot mit Schnürung für € 499,00. Herausragendes Produktmerkmal: der Swoosh wird mit 30 LEDs beleuchtet.
Was bringt ein beleuchtetes Markenzeichen dem Kunden? Mehr Fersenhalt, bessere Dämpfung oder einen komfortableren Ein- und Ausstieg?
Zumindest sehen alle auf der Piste schon von weitem, da kommt ein Vollpfosten, der sich für 500 Euro einen Snowboardboot einer Basketball – Marke hat andrehen lassen. Aber auch unter diesem Blickwinkel ist der LunarENDOR nicht konsequent zu Ende gedacht. Dazu hätte man die LED – Anzeige im Sekundenrythmus
zwischen Swoosh, Dollarzeichen und ACHTUNG DEPP wechseln lassen müssen.
Der LunarENDOR taugt aber als hervorragendes, leuchtendes Beispiel für all die Dinge, die im Snowboarden seit Jahren schief laufen. Es wird mit viel Marketingaufwand sinnloser Blingbling in den Markt gedrückt. Snowboarden wird nicht mehr als Sport gesehen, sondern als Lifestyle. Produkte werden unter der Vorgabe entwickelt, noch besser Geld damit verdienen zu können, nicht um Snowboarden besser zu machen. Dem Kunden wird eingetrichtert den richtigen Snowboarder – Style zu tragen sei wichtiger, als richtig Snowboarden zu können. Wenn die Kids fünf mal den Berg hoch laufen, um ihre Skills zu verbessern hat die Industrie nichts davon. Wenn sie aber fünf mal in der Saison die neuesten Klamotten kaufen, weil sich wieder mal der Style geändert hat, dann schon.
Schaut euch das aufwändige NIKE Video an, mit dem der beleuchtete Softboot beworben wird. Dann schaut beim Liftanstehen mal die Softboots an, die die Snowboarder um euch herum tragen. Billigboots! Die meisten tragen Billigboots, haben aber teure Snowboardklamotten an, die neueste Snowboardbrille in den Farben der Saison und wenn`s ganz grob kommt, dann hängt noch ein Plastikkopfhörer um den Hals. Woher kommt`s? Die teure Goggle
fällt den Buddies gleich ins Auge. Die Kopfhörer lässig um den Hals gehängt bringt Stylepunkte. Nach den Softboots fragt keiner, schaut keiner, sieht auch keiner, denn es klebt sowieso Schnee dran. Dabei sind sie der wichtigste Teil einer jeden Snowboardausrüstung. Sind die Boots schlecht, kriegst du keinen Druck auf die Kante, da kann der Kopfhörer noch so stylisch sein.
Eine Marke, wie NIKE hätte die Kohle und die Marktdurchdringung Snowboardern nachhaltig zu verändern, in dem sie den Focus der Kunden auf die wirklich wichtigen Features im Snowboarden lenken. Steck dein Geld in eine gute Bindung. Kauf dir gut sitzende, stabile Boots. Laß die Kopfhörer weg, kauf` dir lieber Lifttickets für die Kohle. GEH RIDEN, NICHT STYLEN!
Aber die Strategen von NIKE verbraten ihre Kohle lieber für 7.000 Arbeitstunden um im Montafon einen Snowboardpark für den
Chosen – Videocontest bauen zu lassen, oder lassen für teures Geld ein Video über einen Softboot mit LED – Beleuchtung drehen. Dabei wäre es so wichtig dem Kunden erstmal ein paar Basics zu vermitteln, statt ihm mit derartigem Bullshit das Gehirn zu verkleistern.
Lange Rede, kurzer Sinn. Mit NIKE SNOW verschwindet eine der sinnbefreitesten Snowboardbrands vom Markt.
Dann stimmt es also doch – the future is bright.